Agrarinvestitionsförderungsprogramm - Antragstellung 2018

Landberatung Celler Land e. V.

 


Auch in 2018 soll die Antragstellung Agrarinvestitionsförderungen (AFP) möglich sein. Es ist davon auszugehen, dass die Bedingungen des Jahres 2017 weitestgehend übernommen werden.

Förderfähig sind dabei Vorhaben, die besondere Anforderungen in den Bereichen Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutz sowie bei Stallbauinvestitionen im Bereich Tierschutz erfüllen. Gefördert wird auch Technik zur Ausbringung von Gülle mit Direkteinarbeitung und vom JKI geprüfte und anerkannte Pflanzenschutzgeräte.

Die Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Tierplätzen ergeben sich aus der Anlage 1 zur AFP-Richtlinie. Eine erhöhte Förderung erhält, wer die darüberhinausgehenden Anforderungen der niedersächsischen Anlage 2 erfüllt.
Für viehhaltende Betriebe gilt, dass

- der Viehbestand nach Durchführung der Investition 2,0 GV/ha LF nicht überschreiten darf,

- bestimmte Obergrenzen bei den Tierzahlen eingehalten werden müssen
    zum Beispiel:   

    300 Rinder
    1.500 Mastschweine
    560 Sauen
    15.000 Legehennen,

- eine Güllelagerkapazität für mindestens 9 Monate vorhanden sein muss.

- die Summe der positiven Einkünfte laut Steuerbescheid im Mittel der letzten drei Jahre darf 150.000 Euro bei Ledigen und 180.000 Euro bei Verheirateten nicht übersteigen

Das Mindestinvestitionsvolumen (Nettoausgaben) beträgt 20.000 Euro, das maximale förderfähige Investitionsvolumen beträgt 1,0 Millionen Euro. Die Förderhöhe ist abhängig von der Maßnahme und liegt zwischen 20 % und 40 %.

Eine Grundvoraussetzung zur Antragstellung ist die Vorlage einer Baugenehmigung! Bemühen Sie sich frühzeitig – Bauantragsverfahren laufen bekanntlich sehr lang.

Sollten Sie größere Investitionen in den angesprochenen Bereichen planen, sprechen Sie Ihren Berater an.


10.10.2017
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").