Corn-Cob-Mix

LB Rotenburg e. V.

 

Ernte
Die CCM Ernte steht bevor. Der Erntezeitpunkt ist bei 60 % TS im Korn erreicht. Die Maispflanze bildet nach Abschluss der Kornfüllung einen schwarzen Punkt zwischen Spindel und Korn, der als Zeichen für das Erreichen des Reifezeitpunktes gilt. Die Spindeln sollten weitgehend auf dem Feld verbleiben, da das Risiko einer Mykotoxinbelastung fünfmal so hoch ist wie beim Korn. Andererseits kann über den Spindelanteil der Rohfasergehalt gesteuert werden. Die Spindel hat als Rohfaserträger allerdings eine geringe Strukturwirkung im Darm, so dass andere Faserträger in der Ration (z.B. Gerste) bevorzugt werden sollten.

Konservierung
Für eine gute Lagerstabilität sind TS – Gehalte von ca. 60 % anzustreben. Bei zu feuchtem Mahlgut besteht die Gefahr von Rissen und tiefem Lufteintrag mit Hefebildung im geöffneten Futterstock. CCM mit über 65 % T) lässt sich schwer verdichten. Bei der Konservierung werden in Flachsilos häufig Impfkulturen mit heterofermentativen Milchsäurebakterien eingesetzt (nur bei TS-Gehalt unter 65 %). Dadurch findet nach Abschluss des Siliervorgangs noch eine gewisse Essigsäureproduktion statt, die eine starke Vermehrung der Hefen nach Anbruch der Silage hemmt. Bei TS-Gehalten über 65 % sind Säuren (möglichst in flüssiger Form) zu bevorzugen. Die Behandlung mit Milchsäurebakterien ist in der Regel kostengünstiger als mit Säure.

(Auszug aus dem Rundschreiben)

06.10.2017
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").