Kadaver-Entsorgung

Landberatung Rotenburg e. V.

 

Der Schweinegesundheitsdienst der LWK Niedersachsen verweist in Folge des aktuellen Geflügel­pestgeschehens auf folgende Vorschriften, deren Nichtbeachtung zu hohen Kürzungen der Tierseuchenkassenleistungen im Seuchenfall führen kann:
- Verendete / getötete Tiere sind unverzüglich aus dem Stall zu entfernen und zur Abholung durch die TKB anzumelden.
- Der Kadaverlagerplatz muss an der jeweiligen Betriebsstätte (stallfern, auslaufsicher, verschließbar, befestigte Übergabestelle) eingerichtet sein.
- Ein Transport (teilweise kilometerlang) über öffentliche Straßen zu einem „Sammelplatz“ ist verboten; ein Transportrecht des Tierhalters über öffentliche Straßen zu einem aus seiner Sicht geeigneten Abholungsort besteht nicht.
- Die Abholungspflicht liegt auf Seiten der öffentlichen Hand (TKB), nur diese dürfen mit ihren zugelassenen Fahrzeugen Kadaver über öffentliche Straßen transportieren.

Fazit: Für jeden Betriebsstandort / Betriebsnummer muss der Nachweis über die Abholung der Falltiere und die gesetzeskonforme Kadaverlagerung erfüllt werden.

11.09.2017
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").