16 neue Flurbereinigungsverfahren starten in Niedersachsen

Ministerin Otte-Kinast: „Bewährtes Instrument fördern wir mit 22,3 Millionen Euro“

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast gab heute (22.3.) das Startsignal für 16 neue Flurbereinigungsverfahren, die nun eingeleitet werden. Sie werden mit Fördermitteln von 22,3 Millionen Euro ausgestattet, die überwiegend für den Ausbau nachhaltiger ländlicher Wege eingesetzt werden.

„Die Nachfrage und der Bedarf nach Flurbereinigungsverfahren sind in Niedersachsen in den letzten Jahren weiterhin angestiegen. Ich freue mich, dass wir mit dem Einsatz des bewährten Instrumentes im Programmzeitraum 2022-2026 mit weiteren Verfahren beginnen können,“ betonte Ministerin Otte-Kinast.

Zum Beispiel gehören bedeutsame Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zum Klimaschutz, zur Biotopvernetzung oder Projekte im Sinne des Programms Niedersächsischer Weg dazu. „Auch wird die Flurbereinigung künftig Projekte zum Moorbodenschutz bei deren Umsetzung maßgeblich unterstützen“, so Otte-Kinast.

Verschiedene Arten von Flurbereinigungsverfahren können eingeleitet werden, um die unterschiedlichen Herausforderungen im ländlichen Raum zu begleiten. 15 der freigegebenen Verfahren leisten einen Beitrag zur Agrarstrukturverbesserung durch die Neuordnung des ländlichen Grundbesitzes unter Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege.

Der Ausgleich verschiedenster Interessen und die Lösung sowie Vermeidung von Landnutzungskonflikten stehen bei der Flurbereinigung an vorderster Stelle. Ein weiteres freigegebenes Unternehmensflurbereinigungsverfahren wird durch Infrastrukturmaßnahmen des Straßenbaus ausgelöst und dient deren agrarstrukturverträglichen Umsetzung.

Die Liste der 16 Flurbereinigungsverfahren sehen Sie hier.

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