ASP Ertragsschadensversicherung

Landwirtschaftlicher Beratungsring Uelzen Süd e.V.

Die afrikanische Schweinepest rückt Deutschland immer näher, und alle Beteiligten rüsten sich für den ersten Fall in Deutschland. Der Seuchenfall unter Wildschweinen beträfe weit mehr Beteiligte, als der im Hausschweinebereich, denn ein mehrmonatiges Betretungsverbot für Forst und Landwirtschaft könnte behördlich verfügt werden, um die Wildtiere vor Einzäunung nicht versehentlich zu vertreiben. Je nach Zeitpunkt wäre also ein Komplettausfall der Ernte möglich, plus eventueller Folgeschäden.

Da der Bund seine Entschädigungen nur am Deckungsbeitrag ausrichtet, hat die R+V eine Zusatzversicherung analog zur Hagelversicherung entwickelt. Sollte man sie abschließen?

Versicherungsprämien berechnen sich aus Schadenshöhe mal Schadenseintrittswahrscheinlichkeit. Letztere ist aktuell sehr gering, könnte aber – je nach örtlichem Wildschweinbestand – künftig m.o.w. stark zunehmen. Die Schadenshöhe wäre sehr hoch und könnte mit Folgeschäden über dem Rohertrag /ha liegen. Besonders Betriebe mit arrondierten Flächen wären tendenziell stark betroffen, aber auch Betriebe, die auf ihre Rauhfutterflächen angewiesen sind. Sicherlich kann man Risiken auch mit eigenen Rücklagen absichern, soweit vorhanden. Wenn aber die ha-Liquidität im Schadensfall gegen Null tendiert und ein bestimmter Kapitaldienst abzusichern ist, dann ist die Ernteversicherung ein MUSS!

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