Queckenbekämpfung nach der Maisernte

Landberatung Rotenburg e.V.

Die Queckenbekämpfung bietet sich auf den Maisstoppeln im Herbst an, da die Wirkung bei Behandlungen im Frühjahr deutlich schwächer ist. Mit der Behandlung sollte erst begonnen werden, wenn wieder ausreichend Feuchtigkeit für Wachstum im Boden ist und die Quecken 3-4 intakte grüne Blätter haben. Die Maßnahme kann bei derzeit ungünstigen Bedingungen auch noch im November erfolgen!
Nach der Anwendung darf die Fläche mindestens 10 Tage nicht bearbeitet werden. Je kühler die Witterung, desto langsamer verläuft die Wirkung. Zwischenzeitlicher Frost schadet nicht, die Wirkung setzt in warmen Phasen immer wieder ein. Zur Verfügung stehen alle Glyphosate mit der Indikation "Ackerbaukulturen nach der Ernte oder dem Wiederergrünen". Gegen Quecke sollte die Aufwandmenge mindestens 70% betragen. Zur Wirkungsabsicherung empfiehlt sich der Zusatz von 10 kg/ha spritzfähigem SSA.

27.09.2019
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").