Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest

Landberatung Lüneburg e. V.

 

Wie Sie durch die Medien erfahren haben, gab es nun in Brandenburg neben dem ersten bestätigten Fall fünf weitere ASP-infizierte Wildschweine. Die zuständigen Behörden vor Ort ergreifen nun Schutzmaßnahmen, um eine Ausbreitung zu verhindern.


Die schweinehaltenden Betriebe sollten bereits ein Hygiene- bzw. ein Notfallkonzept haben. Dieses ist zu überprüfen und ggf. zu überarbeiten. Bei Unklarheiten sollten Sie dieses Konzept mit Ihrem Veterinäramt abstimmen.
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt das Schwarz-Weiß-Prinzip. Dieses besagt, dass alle Hygienestandards einzuhalten sind; z.B. sollte man im Stall generell keine Stiefel tragen, die auch draußen getragen werden.
Sind Sie zugleich Jäger, ist besondere Vorsicht geboten. Wenn Sie Kontakt mit Jägern haben, weisen Sie diese ausdrücklich auf die Gefahren, die mit/bei der jagdlichen Ausübung entstehen können hin. Desinfizieren Sie alles, was in irgendeiner Form kontaminiert sein könnte und halten Sie eine strikte Trennung der Kleidung ein.


Sprechen Sie auch als Nicht-Tierhalter ggfs. mit den örtlichen Jägern über die aktuelle Lage. Fordern Sie eine intensive Schwarzwildbejagung ein, damit sich das Virus möglichst nicht ausbreitet.

 

Weitere Informationen zum Thema sehen Sie unter anderem hier:

Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest (Tierseuscheninfo)

Brandenburg bestätigt fünf weitere ASP-Fälle

Brandenburgs Schweinehalter kritisieren Stigmatisierung

Exportsperre: Berlin verhandelt mit Peking

 


16.09.2020:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").