Antrags- und CC-Kontrollen

Landberatung Northeim e. V.

 


Trotz Corona gehen die Kontrollen der Agraranträge und auch die dazu gehörigen CC-Kontrollen weiter. Dies aktuell natürlich nicht durch Betriebsbesuche, sondern in Form von Luftbildkontrollen, Flächen- Vorortkontrollen, durch die Anforderung von Unterlagen und entsprechend telefonische Nachfragen.

Gerade bei den telefonischen Nachfragen zur Grünlandnutzung fällt auf, dass bei fehlenden Raufutterfressern im Betrieb die Nutzung z.B. durch Verkaufsbelege für Heu oder Silage nachgewiesen werden muss. Nicht mähbare, „verwilderte“ Flächenanteile werden heraus gemessen und die Förderung wird versagt.

Demnächst sind dann auch wieder Überprüfungen der Aufzeichnungspflichten zur Pflanzenschutz- anwendung und zur Düngerausbringung zu erwarten. Bringen Sie dahingehend die Ackerschlagkartei auf den neuesten Stand. Beachten Sie bei den Aufzeichnungen gerade auch die Zulassung der Produkte hinsichtlich der behandelbaren Kulturen und der maximalen Aufwandmengen. Bei Fragen bitte im Büro melden oder die Zulassung selbst unter der Adresse  https://apps2.bvl.bund.de/psm/jsp/index.jsp überprüfen. Bei Nachfragen zu Gewässerabständen bei den Spritzungen geben Sie bitte erst Antworten, nachdem Sie die notwendigen Bedingungen hinsichtlich Düse, Druck und Wasseraufwandmenge noch einmal nachgelesen haben. I.d.R. dürften solche Anfragen nur schriftlich gestellt werden, so dass Sie für die Antwort entsprechend Zeit eingeräumt bekommen.

Bei den Düngemittelanwendungen denken Sie bitte daran, dass die errechnete, schlagbezogene Düngerbedarfsmenge die erlaubte Höchstmenge darstellt und nicht überschritten werden durfte und natürlich erst recht nicht in der Ackerschlagkartei mit einer höheren Menge dokumentiert sein darf.

Wenn Sie uns Ihre Schlagkarteien einreichen, werfen wir gern einen kritischen (Prüferbrillen-)Blick darauf.


16.12.2020:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").