Ausreichende Düngung der Grundnährstoffe

Landberatung Harzvorland e. V.

 

Eine ausreichende Düngung der Grundnährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium kann nur erfolgen, wenn eigene Untersuchungen der Flächen vorliegen (mindestens alle 6 Jahre Pflicht). Liegen eigene Werte nicht vor, kann mit Standardwerten für den Entzug gearbeitet werden.

Neue Düngeverodnung beachten
 
Nach der neuen Düngeverordnung ist eine Düngebedarfsermittlung (DBE) für Phosphor erforderlich! Diese kann den Bedarf von maximal drei Jahren zusammenfassen.

Diese DBE muss vor der ersten Düngemaßnahme schriftlich vorliegen.

Bisher reicht das Ergebnis der Bodenprobe mit der dazugehörigen LUFA-Empfehlung als Dokumentation für Phosphor aus.

Bei Flächen die in der P-Versorgung > 20 mg P2O5-CAL/100g Boden liegen, darf maximal die Abfuhr gedüngt werden. Ebenso gilt nach der neuen Düngeverordnung eine Obergrenze für Phosphor. Der P-Saldo darf im 6 jährigen Schnitt max. + 10 kg/ha betragen (schrittweise Einführung ab 2018).
 
Neben Kali und Phosphor ist auf immer mehr Flächen die Magnesiumversorgung zu beachten! Einsatz von Kieserit im zeitigen Frühjahr im Getreide prüfen, oder magnesiumhaltige Kalke verwenden.


04.07.2019
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").

Informieren Sie sich auch auf unseren Seiten über den Nährstoffmanager:

- https://www.naehrstoffmanager.de/duengeplanung/

- https://www.landberatung.de/service/landberatung-naehrstoffmanager/naehrstoffmanagement.html

- https://www.naehrstoffmanager.de/stoffstrombilanz/

- http://www.ackerschlagkartei.com/Startseite/