Bekämpfung von (Wurzel-) Unkräutern nach Ernte auf Stoppel

Landberatung Gifhorn-Wolfsburg e. V.

 

Nach der Ernte gilt es die Flächen auf die folgende Aussaat vorzubereiten und Ausfallgetreide sowie Unkräuter zu beseitigen. In erster Linie sollten Ungräser, Unkräuter und Ausfallgetreide/-raps mechanisch bekämpft werden. Um spätere Pflanzenschutzmaßnahmen zu verringern und um Problemkräuter/ -gräser erfolgreich zu bekämpfen ist es teilweise erforderlich den Stoppelacker mit einem Glyphosat zu behandeln.

Neben Quecken tritt insbesondere in lückigen und dünnen Beständen zur Getreideernte Durchwuchs mit Knöterich-Arten, Kerbel, Hundspetersilie, Melde und Hirsen auf. Durchwuchs-Kartoffeln sind zwar in diesem Jahr im geringeren Umfang zu finden, sollten aber immer konsequent bekämpft werden. Bei Vorkommen von Ackerschachtelhalm ist eine Bekämpfung/Unterdrückung auch nur bei konsequentem Vorgehen über mehrere Jahre hinweg erfolgreich.

Bei Durchwuchs von Kartoffeln sollte abgewogen werden, ob es nicht besser ist, diese mittels Stoppelbearbeitung (mehrfach) zu beseitigen. Der Einsatz z.B. einer Scheibenegge ist der chemischen Bekämpfung hier vorzuziehen v.a. wenn die Pflanzen schon wieder neue Knollen gesetzt haben!

(Auszug aus dem Rundschreiben)

04.07.2018
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen zu Mittelwahl und -anwendung wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").