Bis zum Totalausfall: Ministerium ignoriert Beschluss zum Gänsemanagement

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Sowohl auf Acker- als auch auf Weideflächen verursachen die Scharen von Gänsen in Norddeutschland riesige Schäden bis hin zum Totalausfall. Vom Ministerium kommt keine Hilfe, beklagen die Bauern.

Die Bestände von Wildgänsen sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Durch die wachsenden Populationen haben die Schäden durch Gänsefraß, aber auch die Verkotung auf landwirtschaftlichen Nutzflächen insbesondere auf den Inseln und an der Westküste immer weiter zugenommen, mahnt der Bauernverband aus Schleswig-Holstein.

Die Schäden würden demnach bis zum Totalausfall sowohl auf Acker- als auch auf Weideflächen reichen. Dadurch werde der wirtschaftliche Fortbestand der betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe in Frage gestellt. Dass sich die Lage dieses Jahr weiter zugespitzt hat, belege die aktuelle Situation insbesondere auf den Inseln Föhr und Amrum, wo die Gänse das für die Tiere dringend benötigte Futter abfressen, so der Verband.

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13.05.2020:
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