Dauergrünlandstatus

Landberatung Lüchow - Dannenberg e. V.

a) Dauergrünland

Wenn Sie eine Dauergrünlandfläche zwecks Narbenerneuerung umbrechen wollen, müssen Sie sich dieses erst im Vorfeld genehmigen lassen. Bei Umwandlung von Dauergrünland durch Pflügen oder einer mechanischen Maßnahme, die zur Zerstörung der Grasnarbe von Dauergrünland fuhrt, mit dem Ziel wieder Gras oder andere Grünfutterpflanzen (GoG) auszusäen, ist dies als Neuanlage von Dauergrünland anzusehen und für die Dauer von fünf Jahren ist diese Fläche als Dauergrünland zu halten, ohne dass diese Fläche nochmals gepflügt werden darf.
Daraus folgt, dass das Pflügen auf Dauergrünland genehmigt werden muss, auch wenn es sich um eine Narbenerneuerung handelt. Die Fläche gilt auch im Falle einer Narbenerneuerung als Ersatzflache und es müssen dementsprechende Vorgaben eingehalten werden.

 

b) Potentielles Dauergrünland (pDGL)

Für das Umpflügen von potentiellem Dauergrünland mit dem Ziel, die Fläche wieder mit Gras oder anderen Grünfutterpflanzen anzulegen, entfällt lediglich das vorherige Genehmigungsverfahren. Das Umpflügen von potentiellem Dauergrünland mit dem Ziel, die Fläche wieder mit Gras oder anderen Grünfutterpflanzen anzulegen, ist spätestens einen Monat nach dem Umpflügen bei der Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer Niedersachsen anzuzeigen. Durch das Umpflügen und die folgende Neueinsaat erhält den Ackerstatus um weitere 5 Jahre.

02.04.2019
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").