Eichenprozessionsspinner breiten sich aus

ndr.de, Apothekenumschau

 

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In mehreren niedersächsischen Regionen wird derzeit vor der Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners gewarnt. Der Landkreis Gifhorn teilte mit, dass die Gemeinden Rühen und Parsau besonders stark betroffen seien. Auch die Stadt Braunschweig weist daraufhin, dass in diesem Jahr mit einem verstärkten Befall von Eichen mit den Raupen zu rechnen sei. In Wolfsburg wird der Eichenprozessionsspinner ebenfalls häufiger als in den Vorjahren beobachtet.

Gifthärchen fliegen durch die Luft:
Die feinen Gifthärchen der kleinen Tierchen können bei Kontakt zu Hautjucken, Atemnot oder gar einem allergischen Schock führen. Sie können sich nach Angaben des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig auch über die Luft verbreiten. Darum sei eine Bekämpfung sehr schwierig.

(Auszug aus dem Bericht, den gesamten Bericht sehen Sie hier)


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Eichenprozessionsspinner in der Nähe? Tipps:

- Vermeiden Sie den Kontakt mit den Raupen und Gespinsten, halten Sie ­­Abstand, setzen Sie sich in der Nähe nicht auf den Boden.

- Nach Vernichtung der Raupen können verbliebene Härchen noch jahrelang den Giftstoff freisetzen.

- Tragen Sie Schutzkleidung, wenn Sie sich beruflich in befallenen Gebieten aufhalten müssen. Auch Schutzbrille und Staubmaske sind sinnvoll.

- Wenn Sie unbeabsichtigt in die Nähe befallener Bäume kamen: Duschen Sie, waschen Sie gründlich Ihre Haare und auch die Kleidung.

- Entfernen Sie Gespinste im Garten nicht selbst, sondern beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Schädlingsbekämpfer oder entsprechend ausgerüsteten Baumpfleger.

- Die Gespinste nicht abflammen oder abspritzen – dabei werden die Gifthaare nur noch mehr aufgewirbelt und verbreitet.

- Sie haben einen Befall an öffent­lichen Plätzen entdeckt? Informieren Sie die Gemeindeverwaltung, das Umwelt- oder Gesundheitsamt.

(Auszug aus dem Bericht, den gesamten Bericht sehen Sie hier)

05.06.2018
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").