Getreideanbau ohne Insektizide und Herbizide

Kompetenznetzwerk Ökolandbau Niedersachsen GmbH

 

Bei den 30 Betriebspaaren, die an dem KÖN-Projekt „Förderung der Biodiversität von Insekten im Ackerbau durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Insektizide und Herbizide“ teilnehmen, gehen die Wintergetreidebestände in das Stadium des Schossens über.

In den meisten Biogetreide-Beständen ist der Beikrautbesatz etwas höher als auf den konventionell bewirtschafteten Flächen. Ob und wie stark das zu größerer Insektenvielfalt führt, wird in den nächsten Jahren untersucht werden. Dazu werden jetzt die Ackerbegleitflora begutachtet und Daten zu den Insektengruppen und ihrer Verteilung auf den Flächen gesammelt.

In den kommenden zwei Monaten werden mehrere Feldtage auf den Betrieben stattfinden. Dabei können die Versuchsflächen begutachtet und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Im Mittelpunkt stehen die mechanische Unkrautregulierung und weitere anbautechnische Maßnahmen. Die Feldtage finden in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Heidekreis, Rotenburg-Wümme, Diepholz, Göttingen, Wolfenbüttel und Osnabrück statt.

Die Anmeldung läuft über https://finka-projekt.de/.  

03.06.2021:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").