Grundnährstoffversorgung

Landberatung Börßum e.V., Harzvorland e.V., Schöppenstedt e.V.

Eine ausreichende Düngung der Grundnährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium kann nur erfolgen, wenn eigene Untersuchungen der Flächen
vorliegen (mindestens alle 6 Jahre Pflicht). Liegen eigene Werte nicht vor, kann mit Standardwerten für den Entzug gearbeitet werden. Für eine optimale Bemessung sind eigene Werte jedoch sinnvoll.

Neue Düngeverodnung beachten
Nach der neuen Düngeverordnung ist eine Düngebedarfsermittlung (DBE) für Phosphor erforderlich! Diese kann den Bedarf von maximal drei Jahren zusammenfassen. Diese DBE muss vor der ersten Düngemaßnahme schriftlich vorliegen. Bisher reichte das Ergebnis der Bodenprobe mit der dazugehörigen LUFA-Empfehlung als Dokumentation für Phosphor aus (Änderungen in diesem Sommer jedoch möglich).

Bei Flächen die in der P-Versorgung > 20 mg P2O5-CAL/100g Boden liegen, darf maximal die Abfuhr gedüngt werden. Ebenso gilt nach der neuen Düngeverordnung eine neue Obergrenze für Phosphor. Der P-Saldo
darf im 6 jährigen Schnitt max. + 10 kg/ha betragen (schrittweise Einführung ab 2018). Neben Kali und Phosphor ist auf immer mehr Flächen die Magnesiumversorgung zu beachten!!

06.06.2018
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").