Konservierung und Einsatz von Corn-Cob-Mix (CCM)

Landberatung Grafschaft Hoya e. V.

 

CCM kann bei laktierenden Kühen bis zu einer Menge von 3 kg eingesetzt werden. Zu beachten ist, dass die Fütterung von CCM bis zum Beginn der warmen Jahreszeit abgeschlossen werden sollte. Erfahrungsgemäß treten dann Verluste auf, die nicht mehr toleriert werden können.

Wichtig ist es, entsprechend der Lagerdauer und der Feuchte des Erntegutes die entsprechende Dosierung der Propionsäure vorzunehmen. Denn im Laufe der Zeit verdampft ein Teil der Säure, so dass das CCM nach einer entsprechenden Lagerdauer warm wird, weil die für eine sichere Konservierung erforderliche Säurekonzentration unterschritten wird. Unter diesen Bedingungen können Pilze gut wachsen. Ein weiterer Grund einer nicht erfolgreichen Konservierung kann neben einer schlechten Verteilung der Säure auch darin liegen, dass feuchte und trockene Partien in einem Haufen gelagert werden, die Feuchtigkeit aus der feuchten in die trockene Partie wandert und diese dann verdirbt. Deshalb muss sich die Behandlung nach der feuchtesten Partie richten.

Bei Einsatz von abgepufferten Säuren, die weniger korrosiv sind, ist bis zu einem Feuchtegehalt von 28% möglich, die Dosierung muss aber dann entsprechend angepasst werden.

(Auszug aus dem Rundschreiben)

21.10.2021:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").