Kontrolle Feldmaus

Landberatung Gifhorn-Wolfsburg e. V.


Aktuell verzeichnen wir im Ringgebiet wieder ein stärkeres Auftreten von Feldmäusen! Die milde Herbst-/Winterwitterung hat dazu geführt, dass sowohl im Acker- als auch auf dem Grünland (und Brache/Blühstreifen) die Aktivität nach wie vor groß ist. Durch stärkere Fraßaktivität nehmen Fehlstellen in den Beständen sowohl vom Rand her als auch in der Schlagmitte zu. Kontrollieren Sie Ihre Bestände daher umgehend intensiv! Betroffen sind nicht nur Mulch- sondern auch Pflugsaaten. Auch in Gebieten wo die Feldmaus bislang so gut wie nie aufgetreten ist finden sich größere Fehlstellen!

Zur Kontrolle, inwiefern die Feldmäuse noch aktiv sind, können Sie zum einen an frisch aufgeworfener Erde an den Erdlöchern, zum anderen an frisch abgefressene und in die Löcher gezogene Pflanzenresten beobachten. Darüber hinaus hat sich die sog. "Lochtretmethode" etabliert: Treten Sie alle Löcher auf einer Fläche von rund 250m2 zu und kontrollieren Sie nach 24h die Fläche wieder. Sind mehr als 5 Löcher wieder durch die Maus geöffnet, so gilt dies als Bekämpfungsschwelle!

Die Ausbringung mittels Legeflinte gilt als "Einfache Hilfstätigkeit", so dass dafür nicht zwingend die Pflanzenschutzsachkunde erforderlich ist sofern die Tätigkeit unter ständiger Aufsicht und Verantwortung einer sachkundigen Person erfolgt!
Kontrollieren Sie auch Flächen, die zur Aussaat einer Sommerung anstehen!
(Auszug aus dem Rundschreiben)


12.03.2019
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").