Ministerin Barbara Otte-Kinast lud Waldbeirat ein: Hilfen für die Wälder

Presseinformation aus dem Ministerium

 

„Der jetzt vielfach geforderte Waldumbau findet in Niedersachsen schon längst statt“, betonte Forstministerin Barbara Otte-Kinast heute (Montag) während des Waldgipfels in ihrem Ministerium. Mit der Weiterentwicklung des niedersächsischen Regierungsprogramms zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung (LÖWE+), welches weit über die Grenzen Deutschlands Vorbildcharakter erworben hat, und der Überarbeitung der Waldentwicklungstypen auf wissenschaftlicher Basis, gebe es sehr gute Entscheidungshilfen für den Aufbau klimaresilienter Wälder. „Die Forderung, die jetzt oft erhoben wird, den Wald sich selbst zu überlassen, ist ökologisch fragwürdig, weil sich aufgrund der Klimaveränderung Fehlentwicklungen und Waldschutzprobleme ungehindert ausbreiten könnten. Auch ökonomisch wäre das nicht klug. Insofern helfen uns politische Schnellschüsse nicht weiter“, erklärte Forstministerin Barbara Otte-Kinast.

Der Waldgipfel stand unter dem Eindruck der außergewöhnlichen Lage. Wassermangel, Sonne und Schädlinge verursachten in Niedersachsen Waldschäden in nie gekannten Ausmaß. Waren zunächst Fichtenwälder betroffen, verschlechtert sich der Zustand inzwischen verstärkt auch in den heimischen Kiefern-, Buchen und Eichenwäldern. Das fortdauernd sehr warme und vor allen Dingen trockene Wetter führte zu dieser katastrophalen Situation. Wie dramatisch die Situation ist, beweisen diese Zahlen: Allein in diesem Jahr sind auf diese Weise 2 Mio. m³ Schadholz und rd. 10.000 Hektar baumloser Fläche entstanden. Viele Millionen Bäume sind abgestorben.

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Das Maßnahmenpaket 2019 zur Schadensbewältigung bei Borkenkäfer und anderen Folgen der langanhaltenden Trockenheit und Dürre sehen Sie hier.


10.09.2019