Neue Richtwerte für die Phosphatdüngung in Sachsen-Anhalt

Landberatung Gifhorn-Wolfsburg e. V.

 

Ab dem 01.01.2019 gelten in Anlehnung an den VDLUFA-Standpunkt für Sachsen-Anhalt neue Richtwerte für die Abgrenzung der Phosphat-Bodengehaltsklassen.
 
Der Phosphatbedarf der jeweiligen Kultur ermittelt sich aus dem Entzug durch das Ernteprodukt (P2O-Gehalt x Ertrag) zuzüglich der gehaltsklassenabhängigen Zu- oder Abschläge. Dieser Bedarf gibt die maximale Düngung wider. Alternativ kann der Bedarf über eine dreigliedrige Fruchtfolge ermittelt werden.

Ändern sich jedoch im Nachhinein die Parameter der geplanten Frucht oder der Phosphor-Bodengehalt ist die Düngebedarfsermittlung für den ursprünglichen Zeitraum neu zu erstellen!

Unabhängig von der Bodenversorgung bleibt die Düngung nach Entzug weiterhin zulässig. Vor dem 01.01.2019 erstellte Düngebedarfsermittlungen behalten für den berechneten Zeitraum ihre Zulässigkeit. (Auszug aus dem Rundschreiben)

14.03.2019
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").

Informieren Sie sich auch auf unseren Seiten über den Nährstoffmanager:

- https://www.naehrstoffmanager.de/duengeplanung/

- https://www.landberatung.de/service/landberatung-naehrstoffmanager/naehrstoffmanagement.html