Notstromversorgung

LUB Zeven e. V.

 

Strom hält den Betrieb am Laufen. Wenn er doch einmal ausfällt, macht sich eine gute Vorbereitung bezahlt. Bei einem Stromausfall muss ein Landwirt schnell handeln, egal ob er Tierhalter oder Biogasanlagenbetreiber ist, denn ohne Strom wird es für Milchkühe, Schweine, Geflügel und BGA kritisch.

Empfehlenswert ist die Erstellung eines Notfallplans, in dem ein wesentliches Element die Erfassung, Bewertung und Priorisierung aller wichtigen/kritischen Abläufe darstellt.

Ein Notstromaggregat kann eine Reserve darstellen und kurzzeitige Stromausfälle überbrücken. In der Landwirtschaft ist der Zapfwellengenerator, der über einen Traktor betrieben wird, meistens nach wie vor die sicherste und kostengünstigste Notstromversorgung. Er stellt über  mehrere  Stunden  und  Tage  eine  Stromversorgung  sicher.  Die  Errichtung  einer Notstromversorgungsanlage mit einem stationären Aggregat oder einem Zapfwellengenerator ist mit dem Netzbetreiber abzustimmen.

Eine PV-Anlage alleine stellt keine Sicherheit dar, denn sie funktioniert bei Stromausfall nicht. Erst in Verbindung mit einem notstromfähigen Wechselrichter oder Stromspeicher sowie einem Netztrennschalter ist eine sichere Trennung vom öffentlichen Stromnetz und eine zeitlich begrenzte Inselfähigkeit möglich, sodass eine Notstromversorgung hergestellt werden kann. Diese ist hingegen oft nicht für leistungsintensive Verbraucher wie eine Melk- oder Fütterungsanlage ausgerichtet.

Wie ist es bei ihrem Betrieb:

•    Welche Folgen hat der Stromausfall?
•    Welche Sofortmaßnahmen müssen ergriffen werden?
•    Welche Lösungen könnte es geben?
•    Wie ist Ihr Betrieb im Falle eines Stromausfalls aufgestellt?



11.10.2021:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").