Passende Zwischenfruchtmischungen

Landberatung e.V.

 

Nutzen Sie die Zeit bis zur Ernte, um die passenden Zwischenfruchtmischungen in ausreichender Menge zu bestellen. Hierbei kommt es in erster Linie auf die Fruchtfolge und die weiteren Nebeneffekte der Einzelkomponenten an. Weiterhin muss bei der Auswahl der Komponenten/Mischungen auf die zu erfüllenden Auflagen geachtet werden (ohne Auflagen, Greening, AUM). 
 
Die neuen Auflagen der Düngeverordnung innerhalb der roten Gebiete greifen erst ab dem Herbst 2021, so dass ZF in diesem Jahr noch angedüngt (max. 60 kg Gesamt-N/30 kg NH4-N) werden dürfen und diesen Herbst auch noch nicht verpflichtend sind vor jeder Sommerung. Aus Sicht des Grundwasserschutzes sollten ZF jedoch auf allen Flächen angebaut werden, wo es pflanzenbaulich möglich ist (Saattermin, Fruchtfolge). Eine gut etablierte Zwischenfrucht ist in der Lage den pflanzenverfügbaren Stickstoff aufzunehmen und im Pflanzenmaterial zu binden. So kann dieser nicht ausgewaschen werden. Weiterhin sind weitere positive Effekte für den Boden (je nach Komponente) möglich. Einige Komponenten bringen aber auch je nach Fruchtfolge, in der sie stehen, Nachteile mit sich. Diese gilt es zwingend zu verhindern. 
 
Eine Aufstellung der Vor- und Nachteile für bestimmte Komponenten sind in der Tabelle aufgeführt.

Die Tabelle sehen Sie hier.

Verschiedene Saatgutanbieter sind bereits auf die unterschiedlichen Anforderungen eingegangen und bieten speziell hierauf abgestimmt Mischungen an.

 
24.06.2020:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").