Warum gibt es immer weniger landwirtschaftliche Betriebe?

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft

 

Jedes Jahr geben Tausende landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland auf. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen dramatisch aus: Ende 2020 gab es nach einer aktuellen Erhebung noch 263.500 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland. Das sind über 185.000 weniger als noch 2001 – ein Rückgang um mehr als 40 Prozent. Allerdings hat sich diese negative Entwicklung deutlich verlangsamt. Sank zwischen 2001 und 2010 die Zahl der Betriebe jährlich noch um knapp 15.000, waren es im darauffolgenden Jahrzehnt nur noch etwa 3.300 Betriebe pro Jahr.

Mehr Fläche und mehr Tiere pro Betrieb
So ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche seit dem Jahr 2001 mit etwa 16,6 Millionen Hektar in Deutschland nahezu unverändert geblieben. Dafür ist die Größe der Betriebe gestiegen. Die durchschnittliche Flächenausstattung pro Betrieb lag 2020 bei 63 Hektar, vor 20 Jahren waren es nur 53 Hektar. Die Zahl der Milchkühe auf den Milchviehbetrieben hat sich im gleichen Zeitraum beinahe verdoppelt –  auf durchschnittlich 68 Tiere.

Auszug aus dem Bericht des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft. Den ganzen Artikel sehen Sie hier.

26.04.2021:
Anmerkung der Redaktion: Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Berater vor Ort (siehe Baum oben - "Beratung vor Ort").