Maßnahmen in Kartoffel

LB BR Hohne e. V.

Die eingeplanten Nachdüngungen mit Stickstoff und Kali sind für den Reihenschluss vorgesehen. Eine Bordüngung, kombiniert mit einer der ersten Fungizidmaßnahmen, ist sinnvoll. Die Kartoffel hat einen Borbedarf von 150-200 g/ha. Nutzen Sie 1,0 bis 1,5 l/ha Bor flüssig (Achtung: keine Mischung von Bor mit Epok oder AHL).

Die Kartoffelbestände sind durch die unterschiedlichen Saattermine verschieden weit entwickelt. Erste Bestände schließen jetzt die Reihen, später gepflanzte Bestände laufen gerade auf. Je nach Niederschlagsmenge und Beregnungsintensität sollte jetzt in den frühen Beständen der Spritzstart zur Krautfäule eingeplant werden. Zur Anwendung sollten zwingend vollsystemische Präparate kommen, damit der Neuzuwachs geschützt bleibt.

Die Folgebehandlung ist 10 bis maximal 14 Tage später einzuplanen.

Eine deutliche Zunahme an Kartoffelkäfern und teilweise auch Läusen ist auf vielen Flächen festzustellen. Die Läusebekämpfung sollte erfolgen ab einer Befallsstärke von 500 Läusen auf 100 Fiederblättern. () Damit werden auch die Kartoffelkäfer bekämpft.

Sollte nur eine Kartoffelkäferbekämpfung anstehen, ist mit () zu behandeln. Als Bekämpfungsschwelle gelten 10 – 15 Larven je Pflanze bzw. 1 % Blattverlust durch Fraß. (Auszug aus dem Rundschreiben)

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