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Maßnahmen in Leguminosen

Schädlinge:

Vor der Blüte spielen Virusübertragungen über Blattläuse eine entscheidende Rolle. Ab der Blüte geht es bei der Läusebehandlung in erster Linie um die Vermeidung von Saugschäden. Kontrollieren Sie Ihre Bestände regelmäßig.

 

Bekämpfungsrichtwerte (BKR):

– Futtererbsen: 10-15 Blattläuse pro Trieb (Saugschaden)
– Ackerbohnen: 5-10 % befallene Pflanzen mit Kolonien

Da die grünen Erbsenblattläuse leicht zu übersehen sind, kann mit Hilfe einer hellen Unterlage (Papier, Gelbschale) die Kontrolle erleichtert werden. Dabei werden an 5 verschiedenen Stellen im Schlag die Läuse in die Schale geschüttelt.

Bei Überschreiten des BKR sollte ein Pyrethroid (5 m/90 %) zum Einsatz kommen. In der Blüte dürfen aufgrund der Bienenschutzauflage keine Insektizide gemischt werden.

 

Pilzkrankheiten:

In Ackerbohnen hat Rost die stärkste Ertragsrelevanz. Dieser entwickelt sich hauptsächlich zu den späteren BBCH-Stadien, sodass eine Behandlung nur im Zeitraum von Blühbeginn bis –ende notwendig werden könnte.

Die Schokoladenfleckenkrankheit hat einen hohen Wärme- und Feuchtigkeitsbedarf und tritt meist ab Blühbeginn auf. An den unteren Blättern zeigen sich schokoladenfarbige, runde Flecken mit z.T. hellem Zentrum. Wenn diese im weiteren Krankheitsverlauf weiter zusammenfließen, sterben die Blätter ab.

Da der Rost sein größtes Schadpotenzial gegen Ende der Blüte hat, sollte die Maßnahme nicht zu früh erfolgen.

In Erbsen kann in einzelnen feuchten Jahren Grauschimmel vorkommen.

 

Auszug aus dem Rundschreiben

 

Autor. Landberatung Hameln/Holzminden e. V.

24.05.2023

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