Notreifes Getreide ernten?

Landberatung Ringstedt e. V.

Aufgrund der Trockenheit wird vielfach in Erwägung gezogen, Getreidebestände schon jetzt als GPS oder Silage zu ernten und möglicherweise eine Folgefrucht zu etablieren.

Wichtig ist: Wenn vor dem 23.06. nach Getreide eine Folgefrucht angebaut wird, gilt diese für 2018 als Hauptfrucht und es muss eine Antragsänderung erfolgen. Insofern ändert sich dann auch die Berechnung der anteiligen Anbaudiversifizierung nach „Greening“.

Als Hauptfrucht zählt die Frucht, die im Zeitraum zwischen dem 01. Juni und dem 15. Juli überwiegend (rechnerisch 45 Tage / 2 = 23 Tage) angebaut wird.

Wenn vor dem 23.06. die Getreideernte erfolgt, die Stoppel aber bis zum 23.06. stehen bleibt, gilt das Getreide als Hauptfrucht und die Greening-Berechnungen ändern sich nicht.

Wenn nach dem 23.06. nach Getreide eine Folgefrucht angebaut wird und das so nachgewiesen werden kann gilt das Getreide als Hauptfrucht.

Zudem ist zu prüfen, ob Zwischenfrüchte vorgesehen waren.

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