08.09.2022,
14:00 Uhr

Seminar: Tierwohl bis zum Schluss – Teilmobile Schlachtung durch Weideschuss

Für ganzjährig auf der Weide gehaltene Rinder stellt der Prozess vor der Schlachtung, also Einfangen, Separieren, Verladen, Transport, die unbekannte Umgebung und fremde Gerüche eine besonders hohe Belastung dar. Dies beeinträchtigt nicht nur das Tierwohl, es wirkt sich auch negativ auf die Qualität des Fleisches aus. Um den Tieren dennoch einen möglichst stressfreien Tod zu ermöglichen, besteht die Alternative sie in ihrer gewohnten Umgebung mit dem sogenannten „Weideschuss“ zu betäuben. Danach beginnt die Teilmobile Schlachtung mit der Entblutung vor Ort und dem anschließenden Weitertransport zum Schlachter.

Doch wie genau kann das alles in der Praxis umgesetzt werden und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gilt es vor und nach dem Schuss zu beachten? Um diese und weitere Fragen zu klären, laden wir Sie zu einem Betriebsbesuch bei Linda Armbrecht in Northeim ein. Die Landwirtin nutzt bei ihren Weiderindern den Weideschuss zur Betäubung und berichtet von ihren Erfahrungen. Zudem gibt uns Lea Trampenau von Innovative Schlachtsysteme vor Ort einen Einblick in den Ablauf der teilmobilen Schlachtung. Darüber hinaus wird Nicole Timm vom Landkreis Northeim zu den rechtlichen Rahmenbedingungen referieren.

Die genaue Adresse erhalten Sie nach dem Anmeldeschluss.

Dieses Seminar ist für Sie kostenfrei, ermöglicht wird dies durch eine Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Projektes Netzwerk Fokus Tierwohl.

Die Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einhaltung der aktuellen Corona- sowie Tierseuchenbestimmungen, die Sie vor dem Seminar von uns erhalten.

 

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

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