Vorsicht bei nichtlandwirtschaftlicher Nutzung von Antragsflächen

Landberatung Gifhorn-Wolfsburg e. V.

Grundsätzlich müssen Antragsflächen das ganze Kalenderjahr über landwirtschaftlich genutzt werden um die Beihilfefähigkeit zu sichern. Eine vorübergehende nichtlandwirtschaftliche Nutzung in zeitlich engen Grenzen und ggf. notwendiger vorheriger Anzeige (Parkplatz, Festplatz, Leitungsbau, etc.) ist möglich, während ein festgestellter endgültiger Entzug aus der landwirtschaftlichen Nutzung vor Ende des Kalenderjahres immer zum Verlust der Beihilfefähigkeit führt.

Werden zum Stichtag 15.05. beantragte Flächen später aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen (Bauvorhaben etc.) ist dies unverzüglich der Bewilligungsstelle anzuzeigen. Die Fläche wird dann sanktionslos rückwirkend aus der Beantragung zurückgezogen. Stellt jedoch die Bewilligungsstelle den Verlust der Beihilfefähigkeit fest, erfolgt eine Herausnahme mit zusätzlichen Flächenkürzungen sobald der Flächenabzug 3 % oder 2 ha der verbleibenden Antragsfläche überschreitet.
Bei Herausnahme solcher Flächen beachten Sie bitte die Einhaltung der Anbaudiversifizierung und des Greenings! (Stephanie Ruhe)

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