Maiskopfbrand

Aus den Vorjahren ist im Maisanbau der Maisbeulenbrand bekannt. Dieser wird seltender vorgefunden. Dagegen breitet sich der Maiskopfbrand in einigen Regionen weiter aus. In Ostfriesland ist der Raum um Emden, der Bereich Friesland/Whv und auch Holland betroffen. Bisher waren eher schwerere Standorte betroffen. Die Verbreitung erfolgt über Winderosion, Staubbildung bei der Ernte, kontaminierte Maschinen und Häckselgut. Überdauerung der Pilssporen im Boden bis zu 5 Jahren. Sporen infizieren ab Maiskeimung bis zum 6-8 Blattstadium über die Wurzeln und die Keimscheide. Anschließend wächst der Pils zum Vegetationskegel und verharrt dort bis zur Ausbildung von Rispeund Kolben.

Über die Silage sind bisher keine negativen Effekte auf die Tiergesundheit bekannt. Aber reduzierte bis keine Futteraufnahme ab 30 % BHB.

Vorbeugende Maßnahmen: Fruchtfolge, resistente Sorten anbauen (siehe hier), Fungizide Beizen, Bodenverdichtung vermeiden/beseitigen, optimale Jugendentwicklung ermöglichen mit möglichst früher Saat, Verschleppung vermeiden.

 

21.10.2026

Spezialberatungsring für Rinderhaltung und Futterbau e.V.