Auch in diesem Jahr gibt es wieder zu viele Getreideschläge, auf denen man Kartoffeldurchwuchs erkennen kann. Das Problem ist, dass bereits ab einer Kartoffelpflanze je m² ein ähnlich hohes Potenzial geschaffen wird, als würde man normal Kartoffeln anbauen. Die Gefahr Nematoden zu vermehren ist sehr groß, deshalb ist es wichtig den Durchwuchs spätestens jetzt nach der Getreideernte zu bekämpfen.
Hier gibt es zwei Alternativen:
1. Die Kartoffeln nach dem Drusch wachsen zu lassen (ca. 7-10 Tage) sodass Sie wieder neue Blätter gebildet haben, um Sie dann mit der vollen Aufwandmenge Glyhphosat zu bekämpfen.
2. Die Alternative ist eine mechanische Bekämpfung, direkt nach der Ernte mit einem Schälgrubber, der die Kartoffeln abschneidet und Sie am Wachstum hindert. Dieses sollte man so oft wiederholen bis die Kartoffeln durch die Witterung und Beschädigungen ihr Wachstum einstellen.
Autor: Landberatung Lüneburg e. V.
28.07.2026