Futter in guter Qualität und Quantität lässt sich durch Leguminosengras erzielen, wenn die für den Standort geeigneten Leguminosen in Mischung angebaut werden. Der Rotklee ist für den Anbau im Norden besser geeignet als Luzerne. Als robuste Leguminose zeichnet sich Rotklee durch seine gute Massebildung aber auch durch seinen guten Futterwert aus.
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Mit weniger Betriebsmittel- und Kosteneinsatz trotzdem das Betriebsergebnis verbessern, gelingt im Futterbau am besten mit mehrjährigen Kulturen und unter Einbindung von feinkörnigen Leguminosen. Die jährliche Feldbestellung und damit verbundene Ansaatrisiken entfallen bei mehrjährigen Ackerfuttersystemen. Durch die Einbindung von Leguminosen in den ansonsten Gras basierten Ackerfuttersystemen lässt sich zudem der Bedarf an Düngemitteln deutlich reduzieren. Der Vorteil ist aber nicht nur in der Kostenersparnis bei dem Zukauf an Mineraldüngern zu sehen, sondern vor allem im Anstieg des Proteinertrages. Nur über einen gewissen Anteil an Leguminosen im Bestand ist ein akzeptabler Rohproteingehalt über alle Aufwüchse absicherbar. Zudem ist die Beikraut unterdrückende Wirkung in der Fruchtfolge durch Kleegrasanbau als weiterer Vorteil zu benennen, vor allem für den ökologischen Landbau.
Dem Futterbauer muss es lediglich gelingen, Leguminosen in Mischbeständen oder auch in Reinsaat von Anfang an, gut zu etablieren und hohe Ertragsanteile während des Nutzungszeitraumes auch zu halten.
Die nachfolgenden Ausführungen befassen sich vor allem mit Rotklee und Luzerne, da sie im mehrjährigen Ackerfutterbau die größte Bedeutung haben.
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Autor: LWK Niedersachsen
31.03.2026