Eine neue zentrale Meldedatenbank für länderübergreifende Wirtschaftsdüngertransporte (ZMD) vernetzt erstmals die bisher isolierten Meldeprogramme der Bundesländer miteinander und schafft zusätzlich eine direkte Verbindung zur niederländischen Datenbank rVDM. Die ZMD startet im November mit den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In den kommenden Monaten werden weitere Länder sowie die niederländische Datenbank schrittweise angebunden.
Was bedeutet das für meinen Betrieb?
Zunächst ändert sich nichts: Meldungen werden weiterhin mit dem bekannten Meldeprogramm für Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen vorgenommen.
Die neue ZMD läuft im Hintergrund und sorgt automatisch für den Austausch der Daten zwischen den angeschlossenen Bundesländern.
Sobald die ZMD aktiv ist – bzw. ein weiteres Land angeschlossen wird – gelten bei allen Meldungen auch länderübergreifend die gleichen Regeln wie bisher innerhalb eines Bundeslandes. Wenn z.B. ein niedersächsischer Landwirt Gärrest aus NRW bekommt, wird die elektronische Abgabemeldung des NRW-Abgebers in der Meldedatenbank für den niedersächsischen Aufnehmer sofort sichtbar und kann dann einfach bestätigt werden. Damit wird der Ablauf künftig bundesweit einheitlicher.
Weitere Informationen gibt es auf www.lwk-niedersachsen.de unter dem Webcode: 01044689
18.11.2025