Grünlandpflege im Herbst

Die meisten Grünlandbestände haben stark unter der anhaltenden Trockenheit gelitten.
Wenn noch ein Folgeschnitt generiert werden soll, ist es wichtig die „Stängel“ vor der nächsten Regenphase abzumähen, sodass die Gräser neu ausschießen können. Mit Einsetzen des Regens bietet es sich an, noch eine Gülledüngung durchzuführen, um Verluste und Ätzschäden zu minimieren.

Grundsätzlich aber insbesondere stark trockenheitsgeschädigte Bestände werden idealerweise noch im Herbst nachgesät.

Ampferbekämpfung
Gewinner der Trockenphase ist unter anderem der Ampfer, der durch seine tiefe Wurzel einen Konkurrenzvorteil gegenüber dem Weidelgras hat. Der Bekämpfungserfolg im Spätsommer/Herbst ist in der Regel am höchsten, weil bei Einlagerung von Reservestoffen in die Wurzel der Wirkstoff mittransportiert wird und nachhaltig wirkt. Der ideale Bekämpfungstermin ist, wenn die Rosette voll ausgebildet ist bis maximal zu Beginn des Blütenstängelschiebens.
… Die geltenden Gewässerabstände von 3/5/10m an Gewässern 1./2./3. Ordnung müssen eingehalten werden. … Zur sicheren Ableitung der Präparate in die Wurzel sollte jedoch grundsätzlich mindestens eine Wartezeit von 12-14 Tagen eingehalten werden. (Auszug aus dem Rundschreiben)

Zu Mittelwahl- und Anwendung befragen Sie bitte Ihren Berater vor Ort.

Autor: LUB Zeven e. V.

20.09.2022

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