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Schließung von Futterlücken

Wird darüber nachgedacht, mögliche Futterlücken mit Feldgras zu schließen und dies schon als Untersaat im Getreidebestand zu etablieren, gilt es einige Punkte zu beachten. Im Herbst sollte kein Gräserherbizid fallen. Die Bodenwirkung ist für die Etablierung einer Grasuntersaat problematisch. Somit ist bei geplanter Unter- saat, ein Standort ohne „Gräserproblem“ zu wählen und es ist vorteilhaft, das Getreide spät zu säen, damit wenig Windhalm oder Ackerfuchsschwanz aufläuft. Bei Bedarf kann dann im Frühjahr eine Behandlung mit Axial erfolgen.

Eine Herbizidvorlage im Herbst, die nur gegen zweikeimblättrige Unkräuter wirken, ist kein Problem. Wenn Klee mit dem Gras etabliert werden soll, kann unter Umständen auch im Frühjahr noch mit Herbiziden gegen Unkräuter gearbeitet werden, wenn diese rein blattaktiv sind und zwischen der Behandlung und der Etablierung der Untersaat genug Zeit bleibt.

Die Ausbringung kann mit der ersten Güllegabe (oder mittels Pneumatikstreuer) erfolgen. Wichtig ist, dass die Untersaat zeitig ausgebracht wird. Das Einstriegeln der Untersaat ist als eher ungünstig zu betrachten, da neue Ungräser und Unkräuter aus dem Samenvorrat des Bodens zum Keimen angeregt werden.

Wichtig ist, dass das Getreide sich im späteren Verlauf des Wachstums nicht hinlegt, um ordentliche Erntebedingungen zu ermöglichen.

Alternativ kann, wenn GPS-Roggen angebaut wird, danach noch ein Ackergras etabliert werden, dass in normalen Jahren zwei Schnitte im Ansaatjahr ermöglicht.

Autor: Landberatung e. V. Bad Fallingbostel

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