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Stoppelbearbeitung der Altrapsflächen

Landberatung Helmstedt e.V.

Eine gute Zerkleinerung der Rapsstoppel ist wichtig, um einer Ausbreitung/Vermehrung von Krankheiten wie Phoma und Verticillium entgegenzuwirken. Insbesondere Verticillium entwickelt sich zunehmend auf den „alten“ Rapsstandorten zu einem Problem! Chemische Bekämpfungsmöglichkeiten stehen nicht zur Verfügung, so dass nur über eine weitere Fruchtfolge und gute Feldhygiene reagiert werden kann. Die Wahl von toleranten Sorten kann den Befall etwas abmildern.
Weiterhin sind gute Auflaufbedingungen für die ausgefallenen Rapskörner zu schaffen. So sollen möglichst viele Körner vor einer Bodenbearbeitung zum Keimen gebracht werden, um ein Vergraben durch einen z. B. Grubberstrich zu verhindern.
Optimal ist das Mulchen der Rapsstoppeln anzusehen. Auf den zerkleinerten Stroh-/Pflanzenresten können sich weniger Sporen der o. g. Pilze bilden. Walzen oder Striegeln sind ebenfalls möglich, aber nicht so effektiv wie Mulchen. Die Kurzscheibenegge, möglichst flach, stellt die dann folgende Alternative dar.

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